Kleines Radiologie-Lexikon

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Angiografie Röntgenverfahren, mit dem Arterien mithilfe eines Kontrastmittels dargestellt werden.
Die entsprechende Untersuchung für die Venen heißt Phlebografie.
Ausscheidungsurogramm Röntgenverfahren, bei dem mithilfe eines Kontrastmittels Niere, Harnleiterund Harnblase dargestellt werden können
Computertomografie (CT) Mithilfe einer Kombination aus Röntgenstrahlung und Computertechnik werden in kurzer Zeit Schnittbilder einer Körperregion erzeugt, wichtige Details lassen sich somit besser erkennen
Durchleuchtung Röntgendiagnostische Methode, um Abläufe im Körper kontinuierlich zu beobachten. Durch moderne Technik ist es möglich, die Bilder digital weiter zu verarbeiten. Die Methode wird vor allem bei Fragestellungen bzgl. des Magen-Darm-Traktes verwendet.
Facettenblockade Betäubung der Wirbelgelenke (z. B. an der Lendenwirbelsäule) mithilfe eines Schmerzmittels
Galaktografie Milchgänge der weiblichen Brust werden mithilfe eines Kontrastmittels dargestellt
Kontrastmittel Es dient der besseren Abgrenzung einzelner Organe bzw. der besseren darstellung krankhafter Veränderungen. Kontrastmittel werden vor allem in Blutgefäße appliziert, einige auch getrunken.
konventionelles Röntgen Einfache Bilddarstellung von Knochen und Organen auf einem Röntgenfilm, um Strukturveränderungen zu erkennen (z. B. beim Knochenbruch). Die moderne Bezeichnung lautet Projektionsradiografie.
Magnetresonanztomografie (MRT) Hochwertige bildgebende Methode ohne Röntgenstrahlen. Mithilfe von Magnetfeldern werden Schnittbilder in verschiedenen Ebenen erzeugt, dabei sind dreidimensionale Darstellungen von Organen und Körperteilen möglich.
In der Regel können hiermit Patienten mit elektronischen Implantaten (z. B. Herzschrittmacher) oder Gefäßclips (nach Hirn-OP) nicht untersucht werden.
Mammografie Röntgenverfahren, mit dem das Brustgewebe untersucht wird, um z. B. kleinste Tumoren rechtzeitig zu erkennen
MTRA Abkürzung für Medizinisch-Technische-Radiologieassistin - ist speziell im Umgang mit Röntgenstrahlung und radioaktiven Stoffen ausgebildet und führt die Untersuchungen (außer Ultraschall) durch.
Natürliche Strahlenbelastung Wirkt jeden Tag aus natürlichen Quellen auf den Menschen, ohne dass er sich davor schützen kann. Radioaktive Stoffe sind in sehr geringen Mengen im Boden, Wasser, Nahrung und der Luft enthalten.
pädiatrische Untersuchungen Untersuchungen von Kindern
Phlebografie Darstellung der Venen (z. B. an den Beinen) nach Gabe eines Kontrastmittels
Präoperative Markierung Direkt vor der Operation wird mithilfe eines Markierungsdrahtes das für die Operation und den Chirurgen wichtige Körperareal markiert (z. B. ein Tumor im Brustgewebe).
PRT Periradikuläre Therapie, dabei wird ein Schmerzmittel im Bereich der Wirbelsäule direkt an eine Nervenwurzel appliziert; diese wird betäubt und der Schmerz gelindert.
Radiologie Heilkunde mittels bildgebender Verfahren; setzt zur Untersuchung und Behandlung u.a. Ultraschall, Röntgenstrahlung und die Magnetresonanz ein.
Radiologische Diagnostik Teilgebiet der Radiologie, welches sich mit der Darstellung von Organen und Organteilen zur Abklärung von Krankheiten beschäftigt.
Röntgenverordnung Gesetzliche Regelung zum Schutz von Personen und Umwelt vor Schäden durch ionisiernde Strahlen, regelt u.a. die Einhaltung und Überwachung von Dosisgrenzwerten bei Röntgenuntersuchungen.
Spiral-CT Weiterentwicklung der Computertomografie, bei der in kürzester Zeit (während einer Atemanhaltephase) sehr viele Bilder entstehen, somit verkürzt sich die Untersuchungszeit entscheidend.
Stanzbiopsie Entnahme einer kleinen Gewebeprobe (z.B. bei Verdacht auf einen Brusttumor) mithilfe einer Stanznadel, s. auch aok.de
Ultraschall Bildgebendes Verfahren ohne Röntgenstrahlen, mit dem vor allem innere Organe untersucht werden. Schallwellen hoher Frequenz werden in den Körper geleitet und das Echo wird aufgefangen und weiterverarbeitet.
Zystenpunktion Ultraschallgestützte Entleerung von flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen